Studieren in Darmstadt

Siehe Homepage und Infomaterial: Es gibt drei Institute: Angewandte Physik (Halbleiteroptik, Laserphysik, Mikrooptik, Quantenoptik, Nichtlineare Optik), Festkörperphysik (Statistische Physik, Weiche Materie, Spektroskopie, Biophysik) Kernphysik (Beschleunigertechnik, Kernphysik, Schwerionenphysik, Plasmaphysik, nukleare Astrophysik), dabei sind sowohl experimentelle als auch theoretische Gruppen vertreten.

Als Besonderheit kann man die GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) nennen, ein Beschleunigerzentrum außerhalb von Darmstadt, an dem auch eine Reihe von Professoren forschen und das auch eine gute Adresse für Nebenjobs ist.

Jedes Sommersemester stellen die Professoren ihre Forschungsgebiete in der Veranstaltung "Attraktive Physik" vor.

In den letzten Jahren gab es im Sommer meist ca. 30 Anfänger und im Winter ca. 200 Anfänger. Davon bleiben wegen Studienabbruch, Uni- oder Fachwechsel etwa 50%, die ihren jeweiligen Abschluss machen. Insgesamt gibt es ca. 900 Physikstudierende im Fachbereich. Praktisch heißt das, dass man nach ein paar Monaten das Semester kennt und wenn man kontaktfreudig ist, dann kann man auch den ganzen Fachbereich kennen. Professoren gibt es etwa 25 in der Physik, wobei noch Juniorprofessuren, Privatdozenten und Gäste dazukommen.

Der Frauenanteil in der Physik in Darmstadt beträgt etwa 20%, wobei die Lehramtlerinnen nicht mitgerechnet sind. Damit liegen wir unter dem Uni-Mittel von etwa 30%.

In der Fachschaft ist der Frauenanteil deutlich höher.

Das Klima am Fachbereich ist gut, bei den meisten Professoren kann man vorbeischauen, anklopfen und mit ihnen reden.

Am Anfang des Studiums sind die Vorlesungen mit ca. 150 Personen recht voll, so dass der Professor eher selten die einzelnen Personen kennt, später dünnt sich das aber - vor allem aufgrund des breiten Angebots - merklich aus. Hier ist es nicht selten, dass man mit 10 bis 15 Leuten in einer Veranstaltung sitzt.

Für Fragen sowie Wünsche der Studenten haben die meisten Professoren ein offenes Ohr - solange diese in einem vernünftigen Tonfall vorgebracht werden. Durch die interne Evaluation hat man als Student auch einen Einfluss auf das Verhalten der Professoren, konstruktive Kritik wird hinterher meist umgesetzt.

Durch die Miniforschung kann man vorab schon mal in die Arbeitsgruppen reinschnuppern, auch wer eine Stelle als studentische Hilfkraft sucht, wird oft fündig.

Wieviel Zeit die Professoren für die Studenten haben ist recht unterschiedlich, je nachdem welchen Rang der Professor in der Wissenschaftsgemeinde einnimmt und wie oft er im Ausland ist, kann das sehr schwanken. Allerdings bemühen sich die Professoren soweit wie möglich für die Studenten dazusein.

Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich. Die Gebäude sind nicht ganz neu (haben teilweise den 2. Weltkrieg mehr oder weniger gut überlebt) und werden in absehbarer Zeit renoviert werden.

Im Grund- und F-Praktikum trifft alt auf neu. Neben teilweise hochaktuellen Versuchsaufbauten finden sich andere, deren Geräte wohl schon eine Weile im Einsatz sind und währenddessen nicht unbedingt besser wurden.

Der Hörsaal, in dem die Experimente vorgeführt werden, wurde 2013 renoviert und ist einer der modernsten Hörsale der TU. Die Sammlung der Physik-Versuche ist in einem sehr guten Zustand, der Hörsaal selbst ist auch von der Technik her eher modern eingerichtet.

In den Arbeitsgruppen selbst hängt viel davon ab, wieviel Drittmittel eingeworben werden, zum Teil ist die Ausstattung sehr beachtlich, zum Teil eher mittelmäßig.

Die personelle Ausstattung ist grenzwertig. Die Betreuung von Vorlesungen, Übungen und Abschlussarbeiten ist zwar gut, in dem F-Praktikum kam es in der Vergangenheit aber, durch zu wenige wissenschaftliche Mitarbeiter, zu Engpässen.

Tja, gute Frage: Während des Bachelor-Studienganges ist vor allem die Qualität der Lehre und die Betreuung wichtig, das hat wenig mit Forschungsschwerpunkten, Größe, und Renomee der Uni zu tun. Was für Physik man machen will, ändert sich bei 90% der Studierenden mehr als einmal in den ersten Jahren, es gibt so viele interessante Gebiete, von denen man am Anfang noch gar nichts weiß. Deshalb kann man ja auch die Uni wechseln (ist auch im Bachelor/Master-Studiengang möglich).

In Darmstadt ist das Verhältnis von Studierenden und Professoren sehr gut, jeder Anfänger bekommt einen Mentorprofessor, mit dem man sich regelmäßig trifft und bei einem Kaffee oder Tee über Physik, die Uni, aber auch Fußball, Politik oder was auch immer reden kann.

Dann gibt es die Miniforschung, die schon früh die Mitarbeit in Forschungsgruppen ermöglicht. Und auch sonst sind die Türen hier immer offen (im wörtlichen und übertragenem Sinn). Wenn man einem Professor oder Assistenten eine Frage stellen will, dann geht man einfach vorbei und fragt, Anmeldungen, Sprechzeiten usw. sind sehr selten. Auch die Atmosphäre unter den Studierenden ist gut, es gibt gemeinsame Wochenendausflüge, Parties, Spieleabende etc.

Ein Punkt noch: in Darmstadt liegen alle wichtigen Orte im Umkreis von 500 Metern, das heißt kein Stress um zwischen den Vorlesungen durch die halbe Stadt zu fahren.

Dann gibt es noch das Semesterticket, mit dem man im gesamten RMV-Gebiet Bahnfahren kann (incl. Busse etc.).

Außerdem ist das Angebot an Auslandsaufenthalten in der Physik in Darmstadt, auch im deutschlandweiten Vergleich, sehr gut und man wird dabei auch sehr gut unterstützt.

Die TU Darmstadt hat als erste deutsche Universität den Bachelorstudiengang Physik im Oktober 2003 eingeführt. Die ersten Bachelor-Absolventen gab es im Sommer 2006.

Was allerdings feststeht: Die Anzahl der Neuanfänger ist seit Einführung des Bachelor/Master Studienganges gestiegen.

Beim Bachelor-Studiengang ist es vom Stundenplan her möglich, das Studium in der Regelstudienzeit durchzuziehen. Größere Überschneidungen gibt es nicht mit der Ausnahme einiger Nebenfächer, bei denen man aber oft nicht alle Vorlesungen hören muss, um das Fach zu verstehen. Allerdings muss man aufpassen, dass man kein Problem mit nichtbestandenen Klausuren bekommt. Da man pro Semester 2-4 Prüfungen ablegt, können es recht viele werden, wenn man einige nicht besteht.

Oft fehlt am Ende noch eine Prüfung, sodass man im siebten Semester noch offiziell im Bachelor obwohl man schon Masterveranstaltungen belegt. Dadurch schafft man den Master oft formal in drei Semestern.

Kontakt

Fachschaft Physik

Hochschulstraße 12
64289 Darmstadt

Wir haben keine Bürozeiten, daher sind wir viel besser per Mail als telefonisch zu erreichen.

Fachschaftssitzung

Im Sommersemester 2019 findet die Fachschaftssitzung dienstags um 17:15 Uhr in Raum S2|01 202 statt.

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