Eine Gurke wird zum Medienstar

Pressenachlese zur Hobit 2009

Ende Januar fanden im Darmstadtium die alljährlichen Hochschul- und Berufsinfotage (kurz Hobit) statt. Nach Veranstalterangaben kamen rund 10000 Schüler zu den über 70 Messeständen, um sich zu Studienbedingungen und Berufsaussichten zu informieren.
Der Fachbereich Physik war natürlich auch vertreten, als Eyecatcher haben wir die „glühende Gurke“ mitgebracht, die bereits bei „Arena frei für kluge Köpfe“ im Herbst für Aufsehen gesorgt hat. Und auch diesmal fand sie viel Beachtung – von den Schülern, aber auch von der Presse.

So schreibt das Darmstädter Echo „Auf der dritten Etage des Darmstadtiums liegt ein strenger Geruch in der Luft. Ein bisschen salzig riecht es dort, und irgendwie verbrannt. Schuld daran ist Sebastian Jaksch.
Der Fünfundzwanzigjährige studiert Physik an der Technischen Universität (TU) und ist gerade damit beschäftigt, eine Essiggurke nach der anderen zum Glühen zu bringen. Zwischen zwei Drähte eingespannt, lässt er 600 Watt Strom durch das wehrlose Gemüse strömen.
„Dadurch werden die Natriumionen in der Gurke angeregt und zeigen ein gelbes Leuchten“, erzählt Jaksch über eine Scheibe Sicherheitsglas hinweg. Tatsächlich glüht gerade wieder eine Gurke auf, kurz bevor sie rauchend zu ihren verkokelten Leidensgenossen auf den Tisch fällt.“

Und weiter: „Am Physikstand gibt es noch mehr zu sehen als glühende Gurken. Zum Beispiel, dass Cola light wirklich leichter ist als das zuckrige Original: In einem Aquarium demonstriert Jaksch, dass normale Coladosen sofort versinken.

Cola light-Dosen hingegen schwimmen oben – „weil Zuckerlösung nämlich dichter ist als Süßstofflösung“, erklärt der Student. Der Sinn des Ganzen: Jaksch will den Schülern vermitteln, dass sein Studienfach nicht nur aus bloßer Theorie besteht. Inhalte anschaulich vermitteln und die jungen Leute so für Physik begeistern, darum geht es ihm.“

Offensichtlich ist er dabei erfolgreich, denn die Frankfurter Rundschau berichtet, die Veranstalter hätten „unter den 70 Ständen die anschaulichsten zwölf prämiert. "Die, die Infos sinnlich vermitteln", so [Hobit-Koordinator Bernhard] Meyer. Sebastian Jaksch etwa bringt Essiggurken zum Glühen. Der Physikstudent der Technischen Universität steckt die krumme Frucht zwischen zwei Stromkontakte und jagt 600 Watt durch das grüne Gemüse, bis es gelb wird.

[...] Nicht unbedingt ein Highlight des Studiengangs, aber es lockt Besucher. "Die Studenten haben die Versuche ausgewählt, und das kommt gut an", erzählt Professor Stühn.“

Unter der Überschrift „Gurke zur Weißglut“ schreibt die FAZ am 28. Januar: „Vor allem die Naturwissenschaften locken mit skurrilen Experimenten. Die Physiker der TU leiten Strom durch eine saure Gurke und bringen sie mit 600 Watt zur Weißglut.“

Auch dem Deutschlandfunk ist unsere Hauptattraktion nicht entgangen: „Gleich nebenan: Der Stand des Fachbereichs Physik der TU Darmstadt. Hier werden "Glühgurken" angeboten. [...] Wie in einer Glühbirne entsteht in der Gewürzgurke gelb-orangenes Licht, es riecht verbrannt.“

Zu sehen war und ist die Gurke außerdem in Videobeiträgen des Hessischen Rundfunks und auf Echo Online.

von Alexander Bartl

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