Mögliche Kombinationen

  • Allgem. Chemie (8 CP) + Kleines chem. Praktikum f. Physiker (4 CP)

  • Organ. Chemie I (7 CP) + Chem. Praktikum Nichtchemiker (5 CP)

  • Physikal. Chemie I (7 CP) + Physikal. Chemie II (7 CP)

  • Physikal. Chemie I (7 CP) + Praktikum physikal. Chemie f. Physiker (5 CP)

  • Chemische Produktionsverfahren (3 CP) + Chemische Verfahrenstechnik mit Matlab (6 CP) (auch im Master geeignet)

  • Organische Chemie I (7 CP)

  • Veranstaltungsart: Vorlesung (Zweimal pro Woche) + Übung

  • Angebotsturnus: Wintersemester

  • Prüfungsform: 2 Schriftliche Klausuren, je 2h

  • Inhalt: Benennung und Arten von organischen Stoffen, Nutzung und Herstellung, Kohlenhydrate (Zucker) und ihre Herstellung, Aminosäuren und ihre Herstellung

  • Vorkenntnisse nötig? Die Veranstaltung ist die Einführungsveranstaltung für das Thema, daher muss man in diesem Thema kein Vorwissen besitzen. Jedoch sind allgemeine Chemiekenntnisse wie "Wie sieht eine chem. Reaktionsgleichung aus?" und ähnliches sehr empfehlenswert.

  • Erfahrungen: Die Geschwindigkeit der Vorlesung war machbar und die Professorin (Thiele) konnte alles verständlich rüberbringen. Die Übungen sollten auf jeden Fall besucht werden, da sie eine super Ergänzung zur Vorlesung darstellt und besonders die Reaktionsgleichungen und Mechanismen dadurch einfacher zu verstehen waren. Die Klausuren finden einmal kurz vor Weihnachten und einmal in der vorlesungsfreien Zeit statt. Sollte man sie nicht bestehen, so finden beide Nachtermine am gleichen Tag hintereinander statt, was machbar, aber anstrengend ist. Da die Menge an Stoff jedoch einer Experimentalphysik-Vorlesung entspricht und die erste Klausur nur über die erste Vorlesungshälfte geht, ist der Lernaufwand für die Doppelklausur nicht viel höher als für eine Klausur aus der Physik. Wird OC I als großes Nebenfach gehört, ist das Bestehen beider Klausuren Vorraussetzung für das folgende Praktikum!

    Chemisches Praktikum für Nichtchemiker (5 CP)

  • Veranstaltungsart: Blockpraktikum, 2 Wochen

  • Angebotsturnus: Sommersemester

  • Prüfungsform: 2 handgeschriebene Versuchsprotokolle, je Protokoll ca. 3-10 Seiten + täglicher Minitest zum aktuellen Thema (Bedingung zur täglichen Teilnahme am Praktikum, u.a. auch Fragen zur Sicherheit)

  • Inhalt: 4 Tage anorganische Chemie (u.a. Anionen- und Kationenseparation, Titration), 6 Tage organische Chemie (u.a. Herstellen von Azofarbstoffen)

  • Vorkenntnisse nötig? Die Veranstaltung "Organische Chemie I" muss bestanden sein. Weitere Kenntnisse werden durch die Versuchsanleitungen (Grundlage der Minitests) vermittelt

  • Erfahrungen: Die Versuchsanleitung besteht aus ca. 60 Seiten, enthält alle Versuche und die dafür notwendigen Informationen und muss selbst ausgedruckt werden. Der Ablauf des Tages ist immer gleich: Zuerst Durchführen des Minitests (4-8 Fragen, ca. 15min). Nach Korrektur der Tests kommt man ins Labor, bespricht kurz, was alles gemacht wird. Anschließend selbstständiges Arbeiten in Kleingruppen bis zum Ende des Tages. Die Versuche (1-2 große Versuche, mehrere kleine Versuche) pro Tag sollen zwar in Kleingruppen gemacht werden, jedoch (besonders bei Zeitmangel) konnten die Kleinversuche auch in größeren Gruppen gemacht werden. Wer meint, Unsinn im Labor machen zu wollen, wird ohne Umwege rausgeschmissen, da einige Versuche auch mit gefährlicheren Chemikalien wie Bor und stärkeren Säuren durchgefüht werden. Zu empfehlen ist, zu jedem Großversuch am Ende des Tagen ein Versuchsprotokoll zu schreiben, da die bewerteten Versuchsprotokolle zufällig aus diesen ausgewählt werden (1 aus anorganischem, 1 aus organischem Teil) und das Wissen am gleichen Tag noch frisch ist. Ansonsten war das Praktikum recht gemütlich.

    Physikalische Chemie I (7 CP)

  • Veranstaltungsart: Vorlesung (Zweimal pro Woche) + Übung

  • Angebotsturnus: Sommersemester

  • Prüfungsform: Schriftliche Klausur, 2h

  • Inhalt: Thermodynamik und Thermochemie

  • Vorkenntnisse nötig? Man kann auch bestehen, ohne Chemie in den letzten Jahren der Schule gehabt zu haben. In den Klausuren kann man meistens nachfragen, wenn es Dinge gibt, die zum Chemie-Grundwissen gehören, die man als Physiker*in allerdings nicht zwingend kennt (Beispielsweise wenn man für die Aufgabe wissen müsste, wie genau ein Molekül mit komplizierten Namen aufgebaut ist)

  • Erfahrungen: Der Übungsbesuch ist definitiv anzuraten, um chemisches Hintergrundwissen anzusammeln. Die Mathematik der einzelnen Aufgaben ist größtenteils unproblematisch, das Verständnis der Chemie hinter der Aufgabe etwas aufwändiger, aber mit regelmäßigem Übungsbesuch machbar.

    Physikalische Chemie II (7 CP):

  • Veranstaltungsart: Vorlesung (Zweimal pro Woche) + Übung

  • Angebotsturnus: Wintersemester

  • Prüfungsform: Schriftliche Klausur, 2h

  • Inhalt: Quantenmechanik und Spektroskopie

  • Vorkenntnisse sinnvoll? Wie in PC I gilt: Chemisches Grundwissen kann man in der Klausur meist erfragen mit dem Hinweis, dass man Physik studiert. Hat man Theo II (Quantenmechanik) schon gehört oder hört es gerade parallel, ist PC II eine angenehm praktische Anwendung der Kenntnisse.

  • Erfahrungen: Die ersten Vorlesungswochen können eher langweilig sein, da dabei Theo II komplett im Schnelldurchgang (ohne aufwendige Beweis) wiederholt wird. In den letzen Vorlesungswochen werden dann viele Anwendungen vorgestellt, die man vermutlich eher weniger kennt, und daher einen moderaten Aufwand zur Nacharbeitung benötigen. Aufgrund des Überlapps mit Theo II, aber deutlich leichteren Aufgaben, ist die Klausurvorbereitung kürzer als für PC I.

    Chemische Produktionsverfahren (3 CP)

  • Veranstaltungsart: Vorlesung

  • Angebotsturnus: Wintersemester

  • Prüfungsform: mündlich

  • Inhalt: Synthesegasherstellung, Erdölraffinerie, Herstellung von Schwefel, Stickstoff, Phosphor und ihre wichtigsten Produkte

  • Vorkenntnisse nötig? Nein, aber es hilft schonmal definitiv, etwas damit zu tun gehabt zu haben, dann fällt es leichter.

  • Erfahrungen: Die VL bestand aus 10 PDFs mit je ca. 40 Seiten, daher war es nicht allzu viel Stoff, den man ganz gut in knapp einer Woche in den Kopf bekommen kann. Man sollte nicht krampfhaft versuchen, jede Zahl auswenig zu kennen, sondern sich eher die Bereiche merken, in denen sie liegen. Kennt man die Anlagen, ihre Funktionsweisen und die Prozesse (ca. 24), kann man eigentlich nicht durchfallen. Auch wenn man vorher nichts mit (organischer) Chemie am Hut hatte, kann man die Veranstaltung bestehen.

    Chemische Verfahrenstechnik mit Matlab

  • Veranstaltungsart: Vorlesung + Übung

  • Angebotsturnus: Wintersemester und Sommersemester

  • Prüfungsform: Programmieraufgabe und mündliche Prüfung

  • Inhalt: Einführung in die Programmiersprache “Matlab” (nur WiSe), Grundtypen von chem. Reaktoren, Reaktionskinetik, Thermodynamik von chem. Reaktionen, App-Programmierung

  • Vorkenntnisse nötig? Wenn die Veranstaltung im Winter gehört wird, dann nicht. Im Sommer sind Programmierkenntnisse vorausgesetzt, da es keine Einführung in Matlab gibt. Wenn man bereits etwas Programmiererfahrung z.B. aus Computational Physics hat, dann kann man auch ohne die erste Vorlesung das erste Übungsblatt alleine in kurzer Zeit programmieren.

  • Erfahrungen: Die (einschließlich des Prüfungsprojektes) 5 Programmierprojekte, welche man zur Prüfungsteilnahme machen muss, lassen sich recht schnell in ein paar Stunden programmieren und können neben Vorlesungen gut untergebracht werden. Die Übungen sollten unbedingt besucht werden, da nur so die Projektabgabe möglich ist und die Übungsleitenden sehr kompetent und hilfsbereit sind. Matlab bekommt ihr als Studierende kostenlos.

  • Kontakt

    Fachschaft Physik

    Hochschulstraße 12
    64289 Darmstadt

    Aktuell sind wir natürlich am besten per Mail zu erreichen.

    Fachschaftssitzung

    Die Sitzungen finden jeden Dienstag um 17:15 auf Jitsi statt.

    Wer daran teilnehmen will, kann uns gerne eine E-Mail senden. Mehr Informationen dazu hier

     

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